In Liebe…

Ich habe lange überlegt , ob ich überhaupt darüber schreiben soll oder nicht. Da es aber Kinder gibt, die viel Leid erleben mussten, egal in welcher Form, werde ich einfach mal meine Geschichte erzählen. Eins vorweg, Sätze wie das verwächst sich oder wird besser, diese kann ich nicht mehr hören. Auch dann nicht, wenn irgendwann ein Pflegekind in unsere Familie kommen soll. Diese werden erst Recht ihre Päckchen zu tragen haben und die ein oder andere Verhaltensweise mit bringen. Die kann man auch nicht einfach weg trainieren. Entweder man akzeptiert das Kind oder nicht. Aber eigentlich erwarte ich auch, das man eigene Kinder in ihrer Art akzeptiert. Jedes Kind hat das Recht akzeptiert zu werden egal welche Hautfarbe, welchen Status es mitbringt, aus welchen Land es kommt, ob es krank oder Handicaps hat. Das Wort Behinderung mag ich nicht. Denn auch diese Kinder vollbringen tolle Sachen. In der Gesellschaft merke ich immer mal böse Blicke, nein unser Kind ist nicht verzogen. Und wenn ich sie darüber aufkläre, wissen sie immer noch nicht was Dsypraxie ist oder wollen es nicht verstehen. Ach so das gibt es? Immer fragende oder seltsame Blicke. Leider habe ich nicht immer ein dickes Fell. Und ja ein Besonderes Kind ist eine extreme Herausforderung. Vor allem, wenn dies nicht, erst seit kurzem schwierig ist, sondern seit Geburt an. Geschichten erzählen und vorlesen, Musik an, Licht an, Licht aus, Höhle bauen, in den Schlaf streicheln oder in den Schlaf schaukeln. Das Gold Tröpfchen Ritual oder beten. Alles Dinge die jeden Abend mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Und Nein, das hat nichts damit zu tun, dass es lang ist, das wissen wir, aber wir probieren alles aus um unser Kind in den Schlaf zu bringen. Denn das ist seit Geburt ein riesen Problem. Nur Eltern die ähnliche Erfahrungen mit ihren Kindern haben, können das annähernd mitfühlen und verstehen. Eltern die eine ähnliche Diagnose bekommen haben. Denn diese Kinder werden und haben es nicht leicht in der Welt. Denn leider werden diese nicht wirklich akzeptiert und das merkt man spätestens wenn es mit der Schule los gehen soll. Weil die verdammte Gesellschaft darauf getrimmt ist besser und schneller sein zu wollen. Das dies aber alles Dinge sind die dich keineswegs zu einem besseren Menschen machen. Das Geld nicht alles ist. Das man damit keine Gesundheit kaufen kann, du kannst Freunde kaufen aber sind das wirkliche Freunde? Nein, eines Tages wird man merken, das dem nicht so ist. Aber Kinder egal ob gesund oder nicht, wir legen in ihr Herz gute Werte und wenn ich sehe das es Eltern gibt, die ihren Kindern Hass, Negativität, Intoleranz ins Herz legen. Wird mir übel. Kinder die andere Kinder mobben. Erwachsene die weg gucken. Erwachsene die Hass und Angst verbreiten. Das führt nur dahin weiter das mehr Hass geschürt wird. Das aber Liebe der Schlüssel für all die Dinge ist, mag keiner sehen. Der Schlüssel ist Jesus. Aber selbst da wird man angefeindet. Aber Selbst denen die Hass verbreiten mit Liebe begegnen. Kindern mit Liebe begegnen. Egal welches Päckchen sie zu tragen haben. Das Kind akzeptieren wie es ist und behutsam den Weg zeigen. Aber die verstörenden Blicke manch unwissender Erwachsenen, ist Selbst mir manchmal zu viel. Aber einfach mal die Klappe halten, wenn man keine Ahnung hat.

Und erst Recht nicht tuscheln sondern einfach den Mumm in der Hose haben und nachfragen. Aber das haben die Menschen irgendwie verlernt „Miteinander zu reden“ das würde vieles einfacher machen 😉

Leider hätte ich mir für meine Geburt, mehr Zeit gewünscht. Heute ist alles viel zu schnellebig und keiner hört so wirklich zu. Wenn man auf Antworten wartet, passiert null. Warte seid Ewigkeiten auf den Geburtsbericht. Aber wir können nur das Beste aus allem machen und ein gutes Vorbild sein. Aber es gibt Dinge, da wünscht ich mir ein kleines Wunder, das den Alltag einfacher macht und meine Kleine ein unbeschwertes Leben haben kann. Und Nein liebe Mamas da draußen, auch wenn ich Euch, zu Öko bin, weiß ich was mir und meinen Kind am Besten ist. Dann stehe ich eben in der Küche und backe jeden Tag Eierkuchen anstatt mich mit materiellen und Plastik verseuchten Essen vollzustopfen. Oder meinen Kind in ihrer Art akzeptiere anstatt das es funktionieren muss. Kinder sind keine Roboter, sie wollen ihre Welt entdecken und erkunden. Aber wenn man Ihnen alles abnimmt oder erst gar nicht erlaubt. Kinder dürfen sich dreckig machen. Mensch gibt ne Waschmaschine. Ein Kind soll die Chance haben zu spielen. Wie soll das gehen, wenn ihr es ständig mit Terminen vollstopft. Hört Euren Kindern zu. Anstatt eure Termine und Arbeiten in den Vordergrund zu stellen. Alles Geld oder Materielle Güter nutzen euch nichts, wenn ihr keine Zeit für Eure Kinder nehmt. Denn irgendwann ist die Zeit nicht mehr da, um diese Dinge nachholen zu können. In all der Zeit gibt mir nur der Glaube Kraft, denn ohne den Glauben, schafft man all diese Dinge nicht. Und man erkennt, was wirklich wichtig ist.

In Liebe begegnen. In Liebe teilen. In Liebe leben.

Seid behütet. Eure Daniela

Author

daniela.haertig@outlook.de

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