Nicht Perfekt, Na und ;-)

Die letzten Tage und Wochen bin ich damit beschäftigt auszusortieren und mich vom alten Ballast zu befreien. Denn mal ehrlich, die meisten Dinge in Schubladen und in den hintersten Ecken braucht man nie wieder. Und unnötiger Ballast macht das Leben nur schwer und schwerer. Und deshalb Augen auf beim nächsten Einkauf, einfach hinterfragen und in sich gehen, ob man dieses oder jenes wirklich braucht. Natürlich braucht es Routine und ein oder andere Mal wird man mal auf die Nase fallen. Ich für mich werde all die Dinge spenden oder notfalls entsorgen. Auch wenn das nicht gerade nachhaltig ist. Aber für mich ist der Kram eine Belastung. Und bis jetzt schaffe ich es, all meine alltäglichen Dinge im Unverpackt Laden einzukaufen. Denn nicht viel macht glücklich sondern es ist ein extrem gutes Gefühl und Befreiung sich von Materiellen zu lösen. Und Dinge die in Schränken wohnen und nie wieder das Licht erblicken, braucht man nun wirklich nicht mehr. Aber dazu ist es wichtig seinen Konsum zu kennen und an sich zu arbeiten, nicht wieder bei der besten Gelegenheit den Einkaufskorb vollzustopfen. Deswegen habe ich auch Rezepte ausprobiert und bin dabei Alternativen zu finden. Dinge selbst herzustellen und dabei gezielt auf Plastik zu verzichten. Und natürlich auch das dafür kein Tier sterben muss. Noch sind nicht alle Zutaten vegan, ich brauche erstmal auf, was noch da ist. Und für mich wichtig das ich die Zutaten unverpackt bekomme und Dinge schnell selbst zubereiten kann. Mir geht nämlich der Müll, der sich ansammelt tierisch auf den Keks. Habe mir heute auch tolle Rezepte von veganen Raw Kuchen und Desserts angeschaut. Diese werde ich definitiv bei Gelegenheit austesten. Vieles davon kommt ohne zusätzlichen Zucker aus. Und dabei immer das Kind im Blick. Die Rezepte müssen dem Kind schmecken und natürlich das man dafür nicht stundenlang in der Küche stehen muss. Und es soll gesund sein. Damit mir das auch immer gut gelingt, arbeite ich mit Listen und Erinnerungen. Das hilft mir Chaos zu beseitigen und schreibe mir Rezept Ideen auf. Viele Rezepte lassen sich ja gut abwandeln, da wird es nie langweilig. 😉

Und viele Dinge die es im Supermarkt, kann man zu Hause gesund und lecker selbst herstellen. z.B. Popcorn, Grießbrei, Milchreis, Pudding, Eierkuchen, Muffins und und und das Gute man kann diese alle natürlich und ohne tierische Produkte herstellen. Ich halte auch nicht so viel von abgepackten Zeug und viel zu zuckerhaltigen und fetthaltigen Essen. Und da ich noch eine gute Zeit auf der Erde haben möchte, möchte ich mir und meiner Familie was Gutes tun. Natürlich bin ich nicht perfekt indem was ich tue. Viel geht über probieren und austesten. Aber man muss sich nicht mit veganen Superfood und in plastikverpackten Essen eindecken, wenn es doch viel bessere Alternativen gibt. Natürlich habe ich eine zeit lang auch auf diese Produkte zurück gegriffen aber es tat mir nicht gut. Bis ich anfing nach und nach mein Essensverhalten und Konsum zu hinterfragen. Deswegen ist mir Heute viel wichtiger gesund und vor allem regional und saisonal zu kochen. Und ich muss sagen es gelingt mir von mal zu mal besser. Und ich vermisse kaum etwas. Und wenn man einmal seine Lieblingsrezepte gefunden hat. Ist es im Alltag auch viel einfacher und entspannter.

Heute hab ich wieder die leckeren Kartoffel Couscous Taler gemacht und diesmal in Dino Form ausgestochen. Dazu gab es Salat. Etwas Zatziki. (nicht vegan) werde ich aber mal probieren 😉 denn nicht alles schmeckt mir, da muss ich definitiv noch rumprobieren. 😉 Und mein Kind schmeckt raus ob es vegane oder richtige Mayonaise ist. Da greife ich auch zur richtigen Mayo oder man stellt sie selbst her. Da muss ich sagen werde ich auch meinen Kind gerecht und sie darf ihre Pommes mit Mayo essen. :-)oder bekommt ihren Haselnuss Schoko Aufstrich und ich meinen in der veganen Alternative. Ist zwar etwas teurer als das bekannte Markenprodukt aber es kommt ohne Palmöl aus und ist ein Fairtrade Produkt. Ich finde in der Gesellschaft ist das Wertschätzen von Lebensmitteln etwas abhanden gekommen. Was alles auf dem Müll landet, einfach ein Graus. Deswegen schätze ich sehr, das ich meine Zutaten in meinen Liebsten Unverpackt Laden bekomme. Natürlich hat nicht jeder die Chance dazu oder die Möglichkeit. Aber mit einfachen Mitteln lässt sich dennoch Müll vermeiden. Achten das es in Pappe oder Glas ist. Gemüse auf einen Hof oder Wochenmarkt holen. Oder darauf achten, das es nicht in Plastik verpackt ist. Denn wie viele vielleicht noch nicht wissen, Plastik landet in deinem Blut und kann ebenso Auswirkungen auf deine Gesundheit haben. Das es für die Natur und Tierwelt ebenso schädlich ist, ist ebenso bekannt. Oder das der ganze Müll in den Meeren landet und da viele Tieren schadet und Natur zerstört. Deswegen haben wir uns schon lange entschlossen, das wir diesen Kreislauf nicht mehr mit machen wollen. Und jeder kleine Schritt ist schon eine Veränderung. Deswegen nicht unter Druck setzen sondern langsam ran wagen. Denn kleine Erfolge sind schon motivierend. Als wenn man versucht gleich groß anzufangen. Und dabei vielleicht den Mut verliert. Ich will eigentlich nur damit sagen, nicht aufgeben und schaut was für euch vielleicht schon machbar ist.

Man muss Freude daran haben, dann gelingen diese Dinge auch und unter Stress backen und kochen ist kontraproduktiv. Also ganz entspannt an die Sache ran gehen.

So Rezepte werden auch bald wieder kommen 😉

Bleibt gesund und seid gesegnet.

Eure Daniela

Author

daniela.haertig@outlook.de

Natürlichkeit gesucht....

13. Januar 2021